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am 24. April

Bäume statt Roboter

Theo Kremmydas - In den letzten Jahren wurden leider viele Bäume in unserem Ort gefällt und nicht wieder nachgepflanzt. Wir GRÜNEN wollen eine flächendeckende Pflege für die vielen Sträucher und Bäume.

Nach dem heißen und extrem trockenen Sommer sind viele Sträucher und Bäume in unserem Ort eingegangen. Vertrocknete Äste, frühzeitiger Blattfall, Triebsterben oder gar kompletter Ausfall sind traurige Bilder auf unseren Grünflächen und entlang der Straßen. Zusätzlich wurden in den letzten Jahren 70 Bäume in unserem Ort gefällt und nie wieder nachgepflanzt. Maria Enzersdorf hat großzügige Grünflächen, es wäre schade, wenn immer mehr Straßen und Parkanlagen veröden. Der einst reiche Strauch- und Baumbestand sollte wieder hergestellt werden.

Wir müssen in den nächsten Jahrzehnten damit rechnen, dass die Sommertrockenheit bereits im April beginnt, und damit Regenwasser - gerade in der wichtigen Wachstumszeit von April bis Mai - den Sträuchern und Bäumen nicht ausreichend zur Verfügung steht.

Die großen Straßenbäume bekommen durch die zunehmende Versiegelung mit Asphaltbelag zu wenig Wasser. Zusätzlich heizt sich der Asphalt sehr auf. Lang anhaltende Trockenheit ist für viele Bäume ein zu großer Stress und sie reagieren mit Blattfall oder auch Wachstumsstillstand. Ältere Exemplare werden krankheitsanfällig und die Äste werden brüchig. Ohne Wasser verlieren sie die Elastizität.

Wir GRÜNEN wollen eine flächendeckende Pflege für die vielen Sträucher und Bäume. Schnittmaßnahmen und trockenheitsresistente Neupflanzungen könnten von ausgebildeten Gärtnern erledigt werden und das regelmäßige Gießen könnte die Feuerwehr übernehmen. Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes wären dadurch entlastet.

Die 50.000€, die für den Robotik-Kurs in der Mödlinger HTL vom Gemeinderat (mit grünen Gegenstimmen) beschlossen wurden, sollten für die nachzusetzenden Bäume verwendet werden. So wird gewährleistet, dass Maria Enzersdorf sein vielfältiges und grünes Ortsbild wieder erhält. Denn Wasser haben wir in unserer Region noch genug und das dafür notwendige Geld ist in einem lebendigen „Ortsgrün“ gut angelegt.